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On 15 July 1929, Hugo von Hofmannsthal was in his study getting ready to attend the funeral of his 26-year-old son Franz when he suffered a sudden and massive stroke. Richard Strauss was devastated by the news of his longstanding librettist and friend's death.
Three years beforehand, in August 1926, their opera Ariadne auf Naxos had become the first of their operas to be performed at the Salzburg Festival. The work brought together Max Reinhardt, to whom Ariadne was dedicated and with whom they founded the Salzburg Festival after the First World War. To mark the centenary of its first performance at the Salzburg Festival, Manfred Honeck is conducting the Vienna Philharmonic in a new production by Ersan Mondtag, which will premiere in the Haus für Mozart on 2 August 2026. Today, in a "Terrassen-Talk" organised by the Press Office of the Salzburg Festival, the conductor (pictured), seated next to Christina Nilsson (Ariadne, also pictured), brought along the parts from the first desk of the second violin section of the Vienna State Opera. Over the last century, musicians have signed their names and written comments in the score, noting in particular significant political events, such as "Frieden" in 1945. With its mixture of neo-Baroque, opera-buffa, dance, and meta-theater elements — not to mention its many references to Mozart and Wagner — Ariadne represented the stage work most closely aligned with the ideas and identity of the early Salzburg Festival. It was also the work Strauss held closest to his heart as he lay on his own deathbed in September 1949. "Es gibt ein Reich..." * * * Am 15. Juli 1929 wollte sich Hugo von Hofmannsthal in seinem Arbeitszimmer gerade für das Begräbnis seines 26-jährigen Sohnes Franz fertig machen, als er einen plötzlichen und schweren Schlaganfall erlitt. Richard Strauss war über die Nachricht vom Tod seines langjährigen Librettisten und Freundes zutiefst erschüttert. Drei Jahre zuvor, im August 1926, war ihre Oper Ariadne auf Naxos als erstes ihrer gemeinsamen Bühnenwerke bei den Salzburger Festspielen aufgeführt worden. Das Werk führte sie wieder mit Max Reinhardt zusammen, dem die Ariadne gewidmet war und mit dem sie nach dem Ersten Weltkrieg die Salzburger Festspiele ins Leben gerufen hatten. Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums dieser Salzburger Erstaufführung dirigiert Manfred Honeck die Wiener Philharmoniker in einer Neuinszenierung von Ersan Mondtag, die am 2. August 2026 im Haus für Mozart Premiere feiert. Heute brachte der Dirigent (im Bild) bei einem vom Pressebüro der Salzburger Festspiele organisierten „Terrassen-Talk“ – an der Seite von Christina Nilsson (Ariadne) – die Stimmen vom ersten Pult der zweiten Violinen der Wiener Staatsoper mit. Im Laufe des vergangenen Jahrhunderts haben sich Musikerinnen und Musiker in den Noten verewigt und handschriftliche Kommentare hinterlassen, in denen sie insbesondere bedeutende politische Ereignisse festhielten, wie etwa den Eintrag „Frieden“ im Jahr 1945. Mit ihrer Mischung aus Neobarock, Opera buffa, Tanz und Metatheater – ganz zu schweigen von den zahlreichen Anspielungen auf Mozart und Wagner – war die Ariadne jene Oper, die den Ideen und der Identität der frühen Salzburger Festspiele am nächsten stand. Es war auch das Werk, das Strauss auf seinem Sterbebett im September 1949 am engsten am Herzen lag. „Es gibt ein Reich...“
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Juli 2026
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